Am 23.07.2026 hielt der Freitaler Gästeführer Steffen Günther in der Gutshofbühne einen sehr interessanten Vortrag über sächsische Straßenbahngeschichte von der Kutsche über die Pferdebahn bis zur Elektrischen und speziell über die Plauensche Grundbahn. Sie führte von Dresden Plauen durch Freital bis Coßmannsdorf. 1902 wurde der erste Abschnitt von Dresden Plauen durch den Plauenschen Grund bis Deuben eingeweiht, dann wurde die Strecke schrittweise bis Coßmannsdorf verlängert. Steffen Günther erzählte anschaulich, humorvoll und detailreich von der Straßenbahnlinie 3 und 12 und ihren Vorgängern aber auch von den wichtigen Straßen, Gebäuden und Werken an der Strecke. Manche Erinnerung lebte auf, man erfuhr aber auch Neues.
Wer wusste zum Beispiel, dass im 19. Jahrhundert zunächst im Dresdner Raum bis nach Pirna eine Schwebebahn geplant war. Das Vorhaben scheiterte an den Finanzen.
Die Zeit der Straßenbahnen endete in Freital 1974. Die Plauensche Grundbahn wurde durch eine Omnibuslinie ersetzt.
Text und Bilder: Ricarda Liebsch
Am heutigen Tag hatte der Seniorenclub Pesterwitz e.V. einen selbst ernannten "Straßenmusiker" und leidenschaftlichen Trompete spielenden, Martin Domke, zu Gast.
Mit seinem vielseitigen Musikstücken hat er die Senioren von Anfang an begeistert.
Sein Repertoire reicht von Filmmusik über Balladen, Kirchenmusik bis hin zu rockigen Titeln.
Wer mehr von Herrn Domke hören möchte, hat hin und wieder im Stadtzentrum von Dresden dazu die Gelegenheit. Denn dort tritt er, wenn es seine Zeit erlaubt, als "Straßenmusiker" mit seiner Trompe auf.
Wir sagen Danke für den stimmungsvollen Nachmittag.
Nach dem obligatorischen Ständchen für die Geburtstagskinder der vergangenen Woche, war heute Herzhaftes vom Grill angesagt.
Unsere beiden "Obergriller" Gerd Nentwig und Harry Goldhahn haben die leckeren Würstchen für uns auf dem Grill gewendet. Dazu gab es die beliebten selbst gemachte Kartoffel-, Nudel-, Gemüse- und Glasnudelsalate, sowie das von Herrn Ihm in seinem Steinofen gebackene Kräuter- und Ciabattabrot. Dafür war er bereits um 03:00 Uhr aufgestanden! Seine Frau hat den Brotaufstrich in Form von Kräuterbutter und Ute Böttcher eine Tomatenbutter kreiert.
Zum Dessert wurde saftige Melone gereicht und bei den Getränken konnten die Mitglieder des Seniorenclubs zwischen alkoholischen, wie Bier oder Gin Tonic, und nichtalkoholischen Getränken wählen.
Unser herzlicher Dank gilt den fleißigen Helfern, die wieder einmal zum Gelingen des Grillnachmittags begetragen haben.
Die Gruppe Malen traf sich heute bei super blauem Himmel im Lucknerpark Altfranken. Wir fanden neben dem Hotel wunderbare Motive für unsere kleinen Malprojekte.
Besonders die Türmchen am Seiteneingang hatten es uns angetan. Alle Teilnehmer suchten sich im Park eine Sitzgelegenheit und dann wurde skizziert. Neben Spaß und guten Gesprächen beim Kaffeetrinken nach der "Arbeit", war es für alle wieder ein gelungener Vormittag.
Jeder hatte eine kleine Skizze, zum Fertigstellen Zuhause oder als Anregung für ein späteres Bild, hergestellt.
Neue Pläne für unsere nächsten Kurse wurden geschmiedet.
Zu Beginn unseres Treffs gab es natürlich Kaffee und Kuchen. Dazu hatte Evi Vogelreuter extra 3 Quark-Sahne Mandarinen Torten gezaubert, die heute nach den warmen Tagen besonders gut mundeten.
Danke an Evi.
"Welche Sammelleidenschaft haben Sie?" - war danach das heutige Thema zum Clubtreff in der GHB. Alle waren aufgefordert ihre Sammelleidenschaft im Club einmal vorzustellen, denn
jeder von uns hat in seinem Leben schon einmal angefangen etwas zu sammeln! Mariette Welke stellte uns schon einmal ihre "Knopf" - Sammlung vor. Was wurde oder wird gern gesammelt? Fast jeder 2. von
uns hat einmal angefangen Briefmarken zu sammeln, aber auch Münzen, Kochbücher oder Schnittmusterbögen, Streichholzschachteln, Fingerhüte, Bierkrüge und Biergläser oder zu unserer Kindheit
"Stammbuchblümchen"... bis hin zu wertvollen Dingen, wie Meißner Porzellan!
So brachte Thomas Leonhardt eine Auswahl eine seiner Sammlungen mit in den Club - Fahrzeugmodelle. Angefangen hatte es mit einem Angebot nach 2002, als von einer Firma "DDR
Nutzfahrzeuge" als Modelle angeboten wurden. Als Monats-Abo kamen so einige Fahrzeuge zusammen, wie Phänomen, Framo, S400 als Drehleiter und Tankfahrzeug, Robur LO Bus, der Vorgänger Garant K30 Bus,
Tatra, G5, Horch und H6 Kipper um nur einige zu nennen. Aber auch einige Straßenbahn-Modelle aus aller Welt wurden gezeigt. Besonders beliebt war natürlich der Große Hecht und die Tatra Bahnen,
aber auch eine Dampf betriebene Bahn war dabei. Bei den LKW's kamen besonders bei den Männern alte Erinnerungen wieder hoch, z.B. als Fahrer eines Tatra-Betonmischers oder des G5 auf den Baustellen
oder die Fahrt mit dem Garant-Bus in den 50iger Jahren an die Ostsee - damals eine Tagesreise! Viele haben bei der GST auf solchen Fahrzeugen ihre Fahrerlaubnis gemacht. So auch Thomas Leonhardt 1969
auf einem Horch H3A, dem meisten Fahrzeug bei der GST zu dieser Zeit. Am Ende meinte Marietta Welke: Jeder hat ein Laster, nur der Thomas, der hat mehrere... (LKW!!)
Trotz großer Hitze, das Thermometer zeigte 32°C an, hatten sich viele Mitglieder des Seniorenclubs e.V. und Gäste auf den Weg in die angenehm kühle Gutshofbühne gemacht.
Der Reisejournalist Steffen Klameth war eingeladen, um über seine Eindrücke und Erlebnisse während seiner achtwöchigen Reise gemeinsam mit seiner Frau durch Australien zu berichten.
Der Kontinent Australien wurde uns zu Beginn des Vortrages über die Bevölkerungszahl (27,2 Millionen), die Fläche (7.688.000 Km) und Besonderheiten (Linksverkehr, Weihnachten im Sommer) vorgestellt. Im weiteren Verlauf nahm uns Herr Klameth mit auf die Reise zu seinen Top 10 Sehenswürdigkeiten seines Abenteuers Australien.
So sahen wir unter anderem Bilder vom Blue Mountains Gebirge, dem Undara-Volcanic-Nationalpark mit seinen Lavaröhren, wir lernten die Goldgräberstadt Ballarat kennen und die "12 Apostel" an der Grat Ocean Road.
Leider traten zu Beginn ein paar technische Probleme auf, diese wurden aber Dank der Unterstützung von Hans-Georg Hübner schnell behoben.
Wir sind schon gespannt, auf welche Reise uns Steffen Klameth beim nächsten Mal mitnimmt.
Die Mitglieder des Seniorenclubs e.V. waren heute aufgerufen, Bücher, welche Sie bereits gelesen haben und im heimischen Schranken ein trauriges Dasein führen, zum Tausch mit anderen Mitgliedern mitzubringen. 35 Bücher zu den unterschiedlichsten Themen würden so in der Gutshofbühne ausgestellt. Unter anderem ein Bildband über die höchsten Berge weltweit, eine Biographie von Katrin Weber, ein Reisebericht von Hape Kerkeling als er den Jacobsweg gelaufen ist, verschiedene Krimis und Thriller, bis hin zu Hildegard von Bingen mit ihren sanften Alternativen zur klassischen Medizin.
Vom Tauschangebot an diesem Nachmittag wurde rege Gebrauch gemacht, aber in Gesprächen konnte man auch erfahren, dass einige Senioren es bedauern, auf Grund ihrer schlechten Sehleistung keine Bücher mehr lesen zu können.
Am heutigen Nachmittag hat unsere Vorsitzende, Martina Teichert, die anwesenden Mitglieder des Seniorenclubs e.V. begrüßt. Denn Geburtstagskindern der vergangenen Woche wurde herzlich gratuliert und der Termin für das diesjährige Sommerfest im Seniorenheim wurde bekannt gegeben. Es wird am 27.08.26 unter dem Motto "Hollywood in Pesterwitz" stattfinden. Man darf gespannt sein, mit welchen Kostümen uns die Teilnehmer überraschen werden.
Heute stellte uns Herr Ihm, Mitglied des Seniorenclubs, eines seiner vielen Hobbies vor.
Neben dem Brotbacken ist seine große Leidenschaft das Basteln. Oder wie der Sachse auch sagt, "Rummuddeln - Friemeln - Wurschteln".
Nachhaltigkeit steht für Herrn Ihm dabei mit im Vordergrung. So verwendet er das Holz von gefällten Bäumen aus seinem Garten, Eierkartons, alte Bretter oder die Holzstiele vom Speiseeis, um nur einige Materialien zu nennen.
Wir haben voll Bewunderung erlebt, welche Kunstwerke unter seinen geschickten Händen daraus entstanden sind.
An der Stelle sollen nur einige genannt werden: Die Frauenkirche aus Papier, eine Kräuterwand aus alten Paletten, eine Plätschermühle, ein Badeparadies für Vögel aus einem alten Doppelspülebecken, Weihnachtsengel, Osterhasen, Kasperletheater/ Hofladen, Holzbackofen,.... .
Wir wünschen Herrn Ihm, dass Ihm seine Ideen auch in Zukunft nicht ausgehen mögen.
Danke für den interessanten Nachmittag.
Am 7. Juni war es wieder so weit. Im Rahmen der Kultur(Allt)Tage war der Hirtenjunge, der der Sage nach auf Kohlsdorfer Flur Steinkohle entdeckt hatte, mit drei Kindern und vier Erwachsenen auf den Spuren des Bergbaus in Pesterwitz unterwegs. Sylvia Marquardt als schmucker Hirtenjunge erklärte auf unterhaltsame und kindgerechte Weise, was die Bergleute früher hier aus der Erde geholt haben, wie es dabei zuging und wie wichtig der Bergbau für unsere Heimat gewesen ist. Die drei Jungs waren sehr aufgeweckt und wissbegierig. Besonders interessierten sie sich für die Sage vom Schatz im Burgwartsberg, die mitgebrachten Mineralien und Versteinerungen zum Anfassen und den Tiefen Elbstolln, der viele Phantasien freisetzte. Sie fragten viel und erzählten. Die Großeltern waren sehr stolz. Der Rundgang endete an der Bank hinter der Winzerei, wo Jörg Marquardt mit Pesterwitzer Äpfeln, Apfelsaft, Wasser und kleinen Süßigkeiten wartete. Zum Abschluss erklang das schönes Bergmannslied. Es hat allen Spaß gemacht.
Heute wurde nach dem Kaffeetrinken mal wieder "Gezockt". Unsere Ziehungsleiter Antonie Habowski und Gerd Lorenz hatten wie immer die Bingo-Kugeln und die Mitspieler im Griff. Dank der größeren Kugeln, lief die Ziehung und Bekanntgabe der Zahlen ohne Komplikationen ab.
Es gab einen Tisch in der Runde, an dem jedes Mitglied einen Gewinn mit nach Hause nehmen konnte. Der "Siegertisch". Glückwunsch.
Aber im Seniorenclub zählt ja sowieso nur der olympische Gedanke, dabei sein ist alles.
In diesem Sinne war es für alle wieder ein gelungener Nachmittag.
Die Mitstreiter des Malkurses im Seniorenclub Pesterwitz e.V. folgten heute der Einladung von Evelyn Vogelreuter und traffen sich in geselliger Runde, um sich von der wunderschönen Umgebung des Jochhöhschlösschens inspirieren zu lassen.
Es sind wieder einmal kleine Kunstwerke entstanden.
Der neue Termin steht bereits fest. Am 09.07.2026, um 9:00 Uhr treffen sich alle Malbegeisterten bei schönem Wetter im Altfrankener Park, ansonst in der GHB.
Nach dem Verzehr von Kaffee und Bäckerkuchen haben uns zwei Mitglieder unseres Clubs ihre Hobbys vorgestellt. Frau Uta Wagner beschäftigt sich schon seit über 20 Jahren mit der erzgebirgischen
traditionellen Handarbeitstechnik des Klöppelns.
Sie hatte ihren Klöppelständer mit dem Klöppelsack mitgebracht sowie sämtliches Zubehör wie Garne, Steck-und Häckelnadeln und natürlich die Holzspulen (Klöppel), die bestückt mit dem Garn als kleine
Gewichte dienen, die den Faden auf Spannung halten. Das Muster wird als sog. Klöppelbrief auf dem Klöppelsack befestigt und dient als Vorlage für die verschiedenen Schläge. Die Fäden werden paarweise
über Kreuz gelegt, gedreht und mit den Nadeln festgesteckt. Klingt einfach, ist aber schwierig, wie wir beobachten konnten. Frau Wagner beherrscht das Klöppeln aber perfekt und mit einer
Schnelligkeit, der wir kaum folgen konnten. Sie hat wunderbare Exemplare ihrer Spitzenkunst mitgebracht, wie ein geklöppelter Schwibbbogen, geklöppelte Bilder wie die Frauenkirche oder das
Schokoladenmädchen. Sogar ein geklöppelter Schal, Ansteckbroschen, Lesezeichen oder Engel und Sterne waren dabei.
Im Anschluss ging es um das typische „Männerhobby“ Angeln, das von Harry Goldhahn vorgestellt wurde. Auch er hatte, gekleidet in typischer Anglerkleidung, sämtliche Anglerutensilien wie Angeln,
Köder, Angelhaken, Kescher und natürlich seinen grünen Anglerhocker mitgebracht und uns viel Interessantes über das Angeln und die vielen Vorschriften erzählt. Nicht nur ein Anglerschein ist
erforderlich, sondern auch ein Anglerbuch ist zu führen, in dem genau zu dokumentieren ist, wann und wo geangelt wurde. Kontrollen und Strafen können nicht ausgeschlossen werden. Einige Geschichten
waren sicher Anglerlatein, aber alle haben interessiert zugehört und auch die mitgebrachten echten kleinen und großen Fische bewundert. Wie wir erfahren haben, bereitet Harry Goldhahn seine
gefangenen Fische auch selbst zu, mit denen er dann seine Frau verwöhnt.
Es war wieder ein sehr interessanter Nachmittag und wir freuen uns auf die Fortführung der „Hobbyschau“ in zwei Wochen.
Heute wurden die Geburtstagskinder der letzten Wochen u.a. mit einem Ständchen geehrt. Wie immer gab es an der festlich geschmückten Tafel leckere Torten zum Kaffee sowie Sekt und den allseits beliebten Eierlikör.
Bei einem lustigen Spiel um ein wanderndes Geschenkpäckchen wurde schließlich der Inhalt in Form von Haribobärchen verteilt. Dann erschien ein ominöser TÜV Mitarbeiter, um die Hauptuntersuchung für einen unter uns weilenden 70-jährigen "Oldtimer" durchzuführen. Nach einer amüsanten Prüfung wurde, trotz Feststellung einiger altersbedingter Mängel, schließlich die TÜV Plakette verliehen und alle wünschten weiterhin allzeit gute Fahrt.
Zur Entspannung gab es im Anschluss wieder eine Stunde Qi Gong, von der gern Gebrauch gemacht wurde.
Bei Dauerregen und 10°C haben wir heute den Frühling begrüßt.
Die Vorsitzende Martina Teichert begrüßte alle Kaffeegäste und besonders die Geburtstagskinder der letzten Woche. Es ist schon eine schöne Tradition geworden, dass wir aus diesem Anlass den Geburtstagskindern gemeinsam ein Ständchen singen.
So konnten wir unsere Kehlen schon etwas auf den Nachmittag einstimmen, denn es sollte nicht das einzige Lied an diesem verregneten Tag bleiben.
Frau Teichert überbrachte auch Lobesgrüße vom Ortschaftrat für die Gestaltung des Osterbrunnens und die Pflege der Blumenbeete. Beide Aktionen tragen maßgeblich zur Verschönerung unseres Ortsbildes bei.
Nach dem Kaffeetrinken wurde ein, von Kornelia Pärschke vorbereitetes, "Frühlingsquiz" gespielt. Für jede richtige Antwort gab es eine "Bärlauchblüte", da die Gänseblümchen sich bei dem scheußlichen Wetter nicht gezeigt hatten. Nachdem die Sieger geehrt waren, haben alle Seniorinnen und Senioren den Frühling musikalisch begrüßt.
Frau Petra Engelmann, vom Freitaler Musikverein e.V., hat dabei profesionell die Führung übernommen und erstaunlicher Weise waren einige der Anwesenden sehr textsicher. Gelernt ist gelernt.
Herr Ihm und Herr Lorenz steuerten jeweils noch eine Anekdote aus ihrer Jugend bei und so sind alle am Ende des Nachmittages, trotz des Schmuddelwetters, gut gelaunt nach Hause gegangen.
Ricarda Liebsch von der Interessengruppe Geschichte (IG) hat uns heute einen Eindruck vom Historischen Rundweg Pesterwitz vermittelt. Ihr Vortrag war gespickt mit vielen bekannten aber auch neuen Informationen rund um Pesterwitz. Erstaunt waren alle Anwesenden von der schnellen Umsetzung von Bauvorhaben unserer Vorfahren. So ist es heute undenkbar, dass eine neue Schule von der Grundsteinlegung bis zur feierlichen Schulweihe nur 7 Monate benötigt.
Bei einigen Mitgliedern des Seniorenclubs rief der Vortrag von Ricarda Liebsch Kindheitserinnerungen hervor und sie erzählten die ein oder andere Geschichte von "früher". Schon als der Vortrag lange zu Ende war, wurde noch angeregt in kleinen Gruppen über die schöne alte Zeit der Kinderjahre philosophiert.
Innerhalb des Seniorenclubs Pesterwitz gib es viele verschiedene Angebote, seine Freizeit zu gestalten und mit anderen Mitgliedern ins Gespräch zu kommen.
Der Malkurs hat bereits häufig die kreativen Ergebnisse ihrer Arbeit vorgestellt. Heute waren einige Mitstreiter des Literaturtreffs in der Gutshofbühne und gaben uns einen Einblick in ihre gemeinsame Arbeit, jeweils am 2. Dienstag im Monat (siehe Termine).
Frau Rita Herrmann berichtete von der "zweitschönsten Sache der Welt", dem Lesen. Lesen als Entspannung, Training für den Geist und Ablenkung vom Alltag.
Von den Mitgliedern werden sehr unterschiedliche Genre der Literatur gelesen, wie zum Beispiel Liebesromane, Kriminalromane, Biografien und Gedichtsbände.
Frau Herrmann zitierte Heinrich Heine "Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die gewaltigste".
Zum Ende wurden noch einige Buchempfehlungen ausgesprochen.
Also warum nicht wieder einmal ein "gutes" Buch in die Hand nehmen.
Am heutigen Tag stellte Dr. Ute Plattner von der Interessengruppe Geschichte (IG Geschichte) in der Gutshofbühne den Sagenrundgang "Pesterwitzer Geschichte(n)" für Kinder und Familien vor. Dieser Rundgang wurde von ihr und Sylvia Marquardt anlässlich der 950-Jahr-Feier konzipiert. Seitdem wird er von der IG Geschichte im Wechsel mit anderen Kinderrundgängen und dem Historischen Rundweg Pesterwitz für Erwachsene regelmäßig angeboten, zum Beispiel im Rahmen der Freitaler Kultur(All)Tage.
Mit vielen Fotos veranschaulichte Dr. Ute Plattner, was die Kinder auf dem Rundgang spielerisch erfahren können. Der Weg führt von der Stele am Dorfplatz bis zur Kirche, am Niederen Hof und der Pesteiche vorbei zur Schönen Aussicht an den fünf Linden, dann zum 8. Lichtloch des Tiefen Elbstollens und weiter ins Tal zum Almabach.
Auf dem Weg erfahren die Kinder sehr anschaulich viel Interessantes über die Geschichte von Pesterwitz und über die Sagen unserer Gegend. Es gibt vieles zum Anfassen und zum Ausprobieren, was durchaus auch die begleitenden Eltern und Großeltern interessiert.
An einigen Stellen geben Kinder der Musikschule Freital am Wegesrand ein kleines Konzert. Der Höhepunkt ist ein Stehgreifspiel auf einer schönen Wiese am Almabach.
Die Kinder spielen die Sage von der Jungfrau im Burgwartsberg nach. Das macht regelmäßig Spaß.
Der Vortag war auch für uns "alte" Pesterwitzerinnen und Pesterwitzer interessant und kurzweilig. Man konnte sogar noch einiges Neues lernen. Auf jeden Fall ist es ein guter Tipp für eine Unternehmung mit Kindern und Enkelkindern.
Nachdem die Vorsitzende des Seniorenclubs, Martina Teicherte, die Migliederversammlung eröffnet hatte, legte sie den Rechenschaftsbericht des Geschäftsjahres 2025 vor.
Danach legte Kornelia Pärschke, die 2.Vorsitzende des Seniorenclubs, den Finanzbericht für 2025 vor und Bärbel Lindner den Bericht der Kassenprüfung.
Von den 137 Mitgliedern unseres Seniorenclubs waren 82 anwesend.
Einen Tag vor Karfreitag trafen sich die Mitglieder des Seniorenclubs an einer wunderschön österlich geschmückten Kaffeetafel, um das Osterfest einzuläuten.
Nachdem Regina Goldhahn alle Seniorinnen und Senioren begrüßt hatte, wurde von ihr eine kleine Geschichte vorgelesen, in der es darum ging wie die Ostereier zu ihrer bunten Farbe gekommen sind. Denn nur bunte Eier konnten die Kinder im Schnee finden.
Danach brachten wir gemeinsam dem anwesenden Geburtstagskind Asmund Welke noch ein Ständchen, bevor wir uns den leckeren Kuchen und die Osterüberaschung von Familie Ihm, gefüllte Eier und aus Brotscheiben ausgestochene Osterhasen, munden ließen.
Herr Ihm hatte noch ein "Ostergeschenk" für den Seniorenclub mitgebracht. Mit seinem handwerklichen Geschick hat er das Logo vom Seniorenclub in einen Holzblock gebrannt.
Wir waren alle gerührt und haben gemeinsam beschlossen, dass dieser "Stammtischblock" wie ein Wanderpokal zu jedem Kaffeetrinken auf einer anderen Kaffeetafel steht, so dass alle Senioren sich daran erfreuen können.
Unser Dank geht dafür an die Familie Ihm.
Allen ein frohes Osterfest.
Heute haben wir alle "Geburtstagskinder" der Zeit vom 31.10.2025 bis 26.03.2026 mit einem kleinen Ständchen und einem lustigen Gedicht von Wilhelm Busch recht herzlich hochleben lassen.
Es gab für jeden ein Glas Sekt, Kaffee und Torte vom Café Positano.
Die Geburtstagskinder von links nach rechts: Horst Proßke, Peter Jupe, Brigitte Krügel, Dr. Gehard-Ernst Dalchau, Marietta Welke, Heidemarie Krauße, Ursula Dietrich
Zu Beginn unseres spielerischen Nachmittages gab es eine Brandschutzbelehrung. Da die Fluchtwege immer freigehalten werden müssen, ist das Abstellen der Rollatoren nicht an den Sitzplätzen möglich, sondern gleich am Eingangsbereich. Der Hinweis wurde sofort in die Tat umgesetzt.
Danach wurde der Ablaufplan für die Einweihung des Osterbrunnens bekannt gegeben und die Lieder, die alle Mitglieder des Seniorenclubs und Gäste gemeinsam singen wollen, geübt.
Nach der Stärkung mit Kaffee und Kuchen wurden die Bingorunden eröffnet.
Die erfahrenen Spielleiter, Gerd Lorenz und Antonia Habowski, waren heute überglücklich. Sie konnten ein neues Bingo-Spielgerät mit großen Loskugeln und einer tollen Lostrommel einweihen. Wie immer beim Bingo spielen lag Spannung in der Luft.
Wer werden die Gewinner sein und wer kann einen der Preise mit nach Hause nehmen.
Nach dem obligatorischen Kaffeetrinken informierte uns Herr Büttner über die vielschichtige Tätigkeiten des Bergbau- und Hüttenvereins Freital e.V..
Der Verein betreibt sowohl theoretische Forschungsarbeit, als auch praktische Arbeit vor Ort. So werden Aufsteller angefertigt, welche an Bergbaulehrpfaden aufgestellt werden.
Herr Büttner berichtete über die Pflege des Segen-Gottes-Schachtes und des Elbstollens, welcher zur Entwässerung der Freitaler Steinkohleschächte dient und eine Länge von ca. 10 km besitzt.
Er erzählte auch von einem kuriosen Fund während der Arbeiten im Bereich des Windberges. Dort wurde eine alte Bügelflasche einer Possendorfer Brauerei gefunden.
Die Brauerei gibt es schon lange nicht mehr und die Flasche war leider leer.
Der Vortag von Herrn Büttler fand großes Interesse bei unseren Mitgliedern und wird zu gegebener Zeit fortgesetzt.
Die Mitglieder des Malkurses trafen sich an diesem Tag in der Gutshofbühne, um gemeinsam ihrem Hobby zu frönen. Ein besonderes Thema war an diesem Tag nicht vorgegeben. So konnte Jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen.
Dabei sind wunderschöne Ergebnisse entstanden.
Am heutigen Nachmittag mussten wir uns den Kuchen und die Tasse Kaffee erst erarbeiten. Da die Vorbereitungen am Gerüst des Osterbrunnens, Dank der tatkräftigen Unterstützung der Mitglieder des Seniorenclubs, vorfristig beendet waren, probten wir die Eröffnung des Osterbrunnens.
Regina Goldhahn hatte ihre Gitarre mitgebracht und so haben wir gemeinsam die Frühlingslieder gesungen, die wir zur Eröffnung des Osterbrunnens am 20.03.2026 ebenfalls singen wollen.
"Wenn alle Brünnlein fließen"
"Winter ade"
"Im Märzen der Bauer"
"Es tönen die Lieder"
"Kuckuck, Kuckuck ruft´s aus dem Wald"
Kornelia Pärschke hat die Geschichte des Pesterwitzer Osterbrunnens noch in einem Gedicht verarbeitet.
Text: Kornelia Pärschke
Nach der Eröffnung des "Kaffeeklasches" durch Regina Goldhahn, ließen wir uns wie immer den leckeren Kuchen schmecken, um uns dann gestärkt der Arbeit am Osterbrunnen zu widmen. Es setzte ein geschäftigtes Treiben ein und alle anwesenden Mitglieder des Seniorenclubs sehen der Eröffnung des Osterbrunnens am 20.03.2026 erwartungsvoll entgegen.
Wer Lust hatte, konnte mit Ricarda Liebsch sein Wissen über Dresden in einer lockeren Spielerunde unter Beweis stellen, oder begab sich auf eine "Weltreise".
Die Zeit verging beim Basteln am Ostereierbrunnen und den Gesellschaftsspielen wie im Fluge und alle Senioren verliesen nach zwei Stunden zufrieden die Gutshofbühne.
Am Vormittag hatte der Malkurs das frühlingshafte Wetter genutzt und sich mit Skizzenblock und Stiften draußen getroffen. Der erste Weg führte die Gruppe zum Leisepark und später zur Kirche, wo die Teilnehmer jeweils die Eingangatore im Bild festhielten.
Heute war ein kreativer Nachmittag angesagt. Zunächst wurde das Programm besprochen, welches mit dem Schulchor zur Eröffnung des Osterbrunnens geplant ist. Nach dem Kaffeetrinken wurde erstmalig das Gerüst unseres künftigen Osterbrunnens vor- und aufgestellt. Dann ging es ans Schmücken, denn das nackte Metallgerüst musste mit den grünen Weihnachtsgirlanden umwickelt werden.
Als das geschafft war, kamen unsere aufgefädelten Ostereier zum Einsatz, indem die Girlanden schließlich mit den Eierketten umwickelt wurden.
Getreu dem Motto "Ostern trifft auf Weihnachten" staunten wir alle, wie gut die bunten Eier auf dem Grün zur Geltung kommen. Beim Anblick unseres Osterbrunnens hatten einige sogar Freudentränen in den Augen.
Dank an den Baumeister und an alle "Schmücker", unter denen sich auch eine Pesterwitzerin befand, die nicht Mitglied im Seniorenclub ist.
Diese Generalprobe gibt uns ein gutes Gefühl, dass wir die restlichen Arbeiten bis zum geplanten Einweihungstermin des Osterbrunnens am 20.03.2026, um 15:30 Uhr gut schaffen werden.
Am heutigen Tag übernahmen die Frauen das Zepter zum Weiberfasching in der maritim geschmückten Guthofbühne.
Alle kamen mit lustigen Kostümen, am häufigsten war die Berufsgruppe der Kapitäne vertreten, die gleich im Viererteam auf unserem "Narrenschiff" anheuerten.
Nach dem Genuss der fluffigen Pfannkuchen (zum Glück ohne Senf) wurde mit einem "Prosit der Gemütlichkeit" die Eierlikörrunde eingeläutet. Danach hatte der Holzmichel, alias Herr Jupe, seinen holzigen Auftritt. Und "...ja er lebt noch", wie wir zum Glück alle miterleben und feiern konnten.
Somit war die Saalwette aus Oberwiesenthal eingelöst.
Bei der anschließenden Polonaise hielt es kaum noch jemanden auf den Sitzen.
Schließlich wurde noch Jagertee ausgeschenkt und alle schunkelten fröhlich zur Stimmungsmusik von "Herbert".
Nun ging es den Herren an den Kragen, denn es kam die Schere zum Einsatz und es wurde Jagd auf die Krawatten gemacht. Gleich drei mal wurde diese erfolgreich gekürzt und die abgeschnittene Spitze als Einstecktuch drapiert.
Schließlich wagten einige Senioren noch ein Tänzchen und alle haben die ausgelassene Stimmung genossen!
Es war erneut ein sehr kurzweiliger und lustiger Nachmittag, bevor am Aschermittwoch alles vorbei ist und wir Weiber unsere Macht wieder abgeben (müssen).
Am 05. Februar besichtigten 21 Mitglieder des Seniorenclubs das Schloss Freital-Burgk. Äußerst sachkundig wurden wir von Juliane Puls durch die Ausstellung geführt. Sie ist im Museum für die Regionalgeschichte zuständig. Wir erfuhren viel Interessantes über die über 500jährige Bergbaugeschichte unserer Region, über das Schloss als Sitz der Freiherrlich von Burgkschen Steinkohlen- und Hüttenwerke und die Unternehmerfamilie Dathe von Burgk.
Interessant waren auch die Ausführungen und Exponate zur Geschichte von Freital, z.B. das in den 1920iger Jahren konzipierte Modell eines Stadtzentrums von Freital.
Leider war die eingeplante Zeit zu kurz. Wir konnten nicht alles erkunden. Ein Grund wiederzukommen!
Vielen Dank an Frau Puls!
Im Schlosscafé Buddenhagen ließen wir den interessanten Nachmittag angenehm ausklingen.
Fazit: Das machen wir mal wieder!
Das Kaffeetrinken geriet heute fast zur Nebensache.
Vor ungefär einem Jahr entstand im Seniorenclub die Idee, einen Osterbrunnen zu gestalten. Schnell taten sich einige kreative Köpfe des Seniorenclubs zusammen und entwickelten die ersten Gedanken zum Aussehen des Osterbrunnens. Welcher der auf dem Dorfplatz stehenden Pelikanbrunnen sich eignen könnte, welches Material für die Konstruktion günstig wäre, wie viele Eier notwendig sind und so weiter. Es brauchte einige Anläufe von unserem Mitglied des Seniorenclubs Frank Dietrich, bis die passende Zeichnung für das Metallgerüst des Osterbrunnens entstanden war. In der Zwischenzeit hatte Marietta Welke bereits die ersten Eier für den Brunnen bestellt.
Heute nun ging es gemeinsam mit den ersten Bastelarbeiten für den Osterbrunnen los. Dabei hatten die Senioren tatkräftige Unterstützung durch einige Hortkinder der Grundschule Pesterwitz. Unter der Leitung ihrer Horterzieherin Steffi Polster marmorierten die Kinder weiße Eier, welche mit Sicherheit am Brunnen später ein tolles Farbspiel ergeben.
Es wurde Hand in Hand gearbeitet uns so entstanden die ersten Meter der "Eierketten" für den Osterbrunnen.
Ob Senioren oder Kinder, alle hatten heute ihren Spaß an der kreativen Arbeit und freuen sich schon auf den nächsten "Arbeitstag" am 19.02.26 in der Gutshofbühne.
Einige Senioren haben sich sogar Arbeit mit nach Hause genommen.
Auf Wunsch vieler Mitglieder, fand heute wieder eine Apres Ski Party in der Gutshofbühne statt. Uns überraschte eine winterlich geschmückte Bühne mit einem Eisbärn, Schlitten, Ski und Schlittschuhen, einem Winterwald sowie einem großen "Kunstschneeberg". Viele Mitglieder kamen mit Mütze, Schal, Skibrille und Skipullover. Zum Kaffee gab es leckere Würstchen mit hausgemachtem Kartoffel- und Nudelsalat und einem asiatischen Glasnudelsalat. Dazu erklang stimmungsvolle Apres Ski Party Musik, die uns zu einer Polonaise durch den Saal inspirierte.
Mit einem Trinkspruch von Regina Goldhahn "Piste gut - alles gut!" heizte uns der süffige Jagertee und die Bowle mächtig ein. Statt kalten Schneebällen landeten süße Quarkbällchen auf unseren Tellern. Sogar das Tanzbein wurde von einigen Senioren geschwungen und so richtig hatte keiner Lust nach Hause zu gehen.
Da aber für 16:00 Uhr Qi gong auf dem Plan stand, begaben sich nach einer kurzen Dankesrede und einer lustigen Wintergeschichte von Herrn Lorenz, schließlich viele "Skihasen" auf den Heimweg. Lange müssen wir ja nicht auf die nächste "Fete" warten. In vier Wochen feiert der Seniorenclub in der Gutshofbühne Weiberfasching. Dabei sind durchaus auch Männer gern gesehen.
Danke den Organisatoren für den zünftigen Hüttennachmittag.
Unter der Leitung von Marlies Nentwig trafen sich am Vormittag die Mitglieder des Malkurses zum Thema "Ostern". Während uns Gerd Nentwig mit Wasser und Kaffee versorgt hat, sind wunderschöne Osterbilder entstanden. Stolz haben wir diese im Anschluss präsentiert und alle waren sich einig, das wiederholen wir, denn beim Malen kann man so schön entspannen und Gedanken austauschen.
Deshalb haben wir vereinbart, uns am 26.02.2026 zum nächsten Malvormittag zu treffen.
Weitere Interessenten sind gern dazu eingeladen.
Mal sehen, wer dann mal mitmalt...!
Das neue Jahr war erst ein paar Tage alt und so trafen sich die Mitglieder des Seniorenclubs zu einem geselligen Neujahrsempfang in der Gutshofbühne.
Der Zuspruch der Senniorinnen und Senioren war so überwältigend, dass eine zusätzliche Kaffeetafel eingedeckt wurde und die Veranstaltung etwas später begann.
Nachdem Regina Goldhahn alle Teilnehmer begrüßt hatte und die Geburtstagskinder der letzten zwei Wochen geehrt wurden, stießen wir mit einem Glas Sekt auf das Neue Jahr an. Danach durften wir den Kaffee aus unserer neuen Kaffeemaschine testen, diese verdankt der Seniorenclub einer Zuwendung, welche wir im Rahmen der Sächsischen Kommunalpauschalenverordnung erhalten hatten. Er schmeckte hervorragend.